Es geht um die Wurst

Kaum steigen die Temperaturen, erwacht die Lust am “Ursprünglichen”. Ich lieben es, an der Feuerstelle zu sitzen und mein Essen auf diese ganz einfach Art und Weise zu garen. Am liebste die Wurst und zwar in Kombination mit einer gern pikanten Sauce auf Tomatenbasis oder mit Senf.

Wer einmal eine solide gefertigte Wurst vom Fleisch artgerecht gehaltener Tiere gegessen hat, weiß, dass Grillen nicht nur Spaß macht sondern auch kulinarisch keineswegs langweilig sein muss. Gegen solche Langeweile habe ich ein wunderbar pikantes Curry-Ketchup von Ingo Holland und eine Paprika-Tomatensauce von einer kleinen Manufaktur aus dem Bergischen Land, die es ebenfalls in sich hat.

Und natürlich muss es nicht immer unbedingt Bier sein zur Grillwurst, ganz im Gegenteil, es gibt sehr glückliche Verbindungen von Wurst und Wein, die im Übrigen auch der Verdauung eher zuträglich sind.
Nach ausgiebigen Verkostungen bin ich auf folgende besonders harmonische Kombinationen gestoßen.

2014 Barkhausens Roter – Cuvée Alice (Originaletikett) – Ollieux Romanis, Corbieres (0,75 l  5,95)

Kräftiges Granatrot mit dunklen Reflexen. Intensiver Duft nach dunklen
Kirschen und Heidelbeeren. Im Mund schon im Auftakt volle Frucht – lang anhaltend mit vollem Körper.
Fazit: Passt perfekt zur Grillwurst mit Ingo Hollands Currysauce, da er den Röstaromen der Wurst und der pikanten Schärfe der Sauce etwas entgegensetzen kann ohne dominierend zu wirken.

 2014 Les Jamelles Merlot, Languedoc, Frankreich (0,75 l € 5.60)

Dunkles Kirschrot mit purpurnen Reflexen. In der Nase intensiver Duft nach
dunklen Beeren. Angenehm trocken mit gut eingebundenen schlanken Tanninen; sehr weich und vielschichtig mit schönen Aromen von dunklen Beeren.
Fazit: Perfekt zur Paprika-Tomatensauce der Fruchtwerker, da er eine
erfrischende Ergänzung zum feinen Süße-Säure-Spiel der Sauce bildet und dennoch nicht zu aufdringlich wirkt.

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