2018 Leth Grüner Veltliner Klassik

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Farbe:weiß
Anbaugebiet:  Donauland
Richtung:trocken
Rebsorten:Grüner Veltliner
Erzeuger:Weingut Leth, Kirchengasse 6, A-3481 Fels am Wagram

Von Eiszeit, Sand, einer Diva und einem Charmeur

Von Wien aus ist es nicht wirklich weit in das Anbaugebiet Wagram, das erst seit 2007 eine eigenständige Weinregion ist. Man fährt Richtung Norden über die Donau und ist in einer ganz eigenen Landschaft, die in der Eiszeit geformt und mit dazumal reichlich angewehtem allerfeinstem Sand, dem Löss, teilweise 20 Meter hoch bedeckt ist. Dieser Sand ist es, der den idealen Boden für herzhaft- würzige Weine bietet, allen voran der Grüne Veltliner gefolgt vom fast vergessenen roten Veltliner.

Franz Leth, der mit uns in seinen Weinbergen unterwegs war erklärte, dass der rote Veltliner, der vor dem 2. Weltkrieg die Hauptrebsorte der Region war, nicht einmal entfernt mit dem grünen Veltliner verwandt ist. Voll ausgereift ergibt der rote Veltliner, der auf insgesamt nur knapp 200 ha angepflanzt ist, körperreiche und harmonische Weine. Nur leider ist er eine Diva, die gehätschelt werden will. Zu kalt mag sie es nicht, sie besteht auf ganz bestimmtem Untergrund und wenn sie mit zu niedrigem Mostgewicht geerntet wird rächt sie sich mit unausgereiftem Geschmack. Nun müssen Winzer ja mitunter auch wirtschaftlich denken und da erschien der grüne Veltliner als Partner deutlich verlässlicher und eben nicht so zickig.

Der grüne Veltliner, der eigentlich einmal Weißgipfler hieß, bekam seinen Namen weil seine Trauben auch zum Ende der Vegetation noch grün sind, wenn andere Rebsorten schon längst eine rot/rosa Färbung haben. Er ist also nicht mit dem roten Veltliner verwandt und auch nicht entfernt so sensibel wie dieser. Er gibt gute Erträge, besticht durch Frische, Fruchtigkeit, Würze und animierende Säurestruktur. Als Speisebegleiter ist er sehr charmant und kann, auf den großen Lagen angebaut, selbst seine ganze Größe mit Komplexität, Dichte und Vielschichtigkeit zeigen.

Und doch gibt es mittlerweile wieder einige Winzer, allen voran eben Franz Leth, die der rote Veltliner reizt. Wenn er gut gepflegt wird ergibt er einfach ganz herausragende, herrlich füllige Weißweine, die zudem noch lange lagerfähig sind.


Vinifikation
Die im Weingarten handgelesenen Trauben werden gerebelt und nach einer Maischestandzeit von 3-5 Stunden abgepresst. Der über Nacht geklärte Saft wird mit selektionierten Hefen temperaturkontrolliert vergoren. Um Frische und Sortenaromatik zu betonen, wird bereits im Jänner oder Februar auf Flaschen gezogen.

Degustationsnotizen
Intensives Bukett nach grünen Äpfeln und Zitrusfrüchten, herzhaft am Gaumen, anregendes Frucht-Säure-Spiel mit Apfel, Birne und exotischen Komponenten. Sortentypischer, unkomplizierter Allrounder für das jugendliche Trinkvergnügen.

Empfehlungen
Erfrischender Aperitif oder Begleiter zu Sommersalaten, kalten Fischterrinen und Vorspeisen aller Art.

Trinktemperatur: ca.7 - 11°C
Restzucker:2,2 g/l
Gesamtsäure:6,7 g/l
Alkoholgehalt:12,5 % Vol.
Füllmenge:0,75 l
Allergenhinweis:enthält Sulfite

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