Altes Wissen über perfekte Lagen

Im 13. Jahrhundert gründeten Zisterzienserinnen eines nahe gelegenen Klosters das Weingut Nägelsförst in Baden-Baden Varnhalt, das seit 2016 im Besitz einer Unternehmerfamilie aus Mittelfranken ist. Die Nonnen scheinen ein feines Gespür für die Besonderheit der Lagen gehabt zu haben. Erst kürzlich befanden Fachleute, die sich mit dem Terroir von Weingütern befassen, dass ca. 80% des Weinguts als „Grand Cru“ oder „Premier Cru“ Lagen einzuordnen sind.

Was diese Lagen ausmacht ist die Summe von mildem Klima, Steillagen mit perfekter Südausrichtung und teilweise uralten Mauerterrassen aus Porphyr- Granit- und Gneisverwitterung. Für ein stetiges Reifen der Trauben fangen die Steillagen die Sonneneinstrahlung optimal ein. Die sanfte Abkühlung in der Nacht sorgt für Frische und Aromatik.

Weil irgendwie alles, was wir von diesem Weingut probierten, absolut lecker war, haben wir vier verschiedene Weißweine eingekauft. Die Namen sind ungewöhnlich, die Ausstattung edel und beides spiegelt auch die Leidenschaft der heutigen Betreiber des Gutes und die Verbundenheit mit dem Boden wieder.

Da gibt es den Riesling „Bergliebe“, einen gelbfruchtigen, saftigen Wein, der zum Trinken animiert. Oder den Weißburgunder „Tautänzer“ – trocken, elegant, feiner Duft von Birnen und Äpfeln, ausdrucksvolle Länge am Gaumen – sowas macht zum Essen richtig Spaß.
Der Grauburgunder mit dem Namen „Vorfreude“ ist süffig und würzig-saftig. Last but not least gefiel uns die Cuvée „Quantum“ aus Weissburgunder, Riesling und Sauvignon blanc mit ihrer guten Balance zwischen feiner Säure und zartem Holzfass.

Riesling Bergliebe, Nägelsförst, Ortenau 

Weißburgunder Tautänzer, Nägelsförst, Ortenau 
                      
Grauburgunder Vorfreude, Nägelsförst, Ortenau      
                                      
2018 Cuvée Quantum, Nägelsförst, Ortenau

Blog Navigation

Neueste Beiträge

Zuletzt angesehen

Keine Artikel

Menü