2018 Forgeurac Badischer Landwein Pinot Noir Walis, trocken

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Farbe:rot
Anbaugebiet:  Baden
Richtung:trocken
Rebsorten:Pinot Noir
Erzeuger:Forgeurac, Pfliehinger & Lange, Leostr. 1, 68789 Leon

Im Anbaugebiet Baden tut sich was. Der Süden Deutschlands, von der Sonne immer schon kräftig verwöhnt, guckt seit einigen Jahren etwas neidvoll auf die Kollegen in der Pfalz. Irgendwie fehlte den badischen Weinen in der Wahrnehmung der Konsumenten das Frische und Junge.

Nun scheint sich aber doch einiges zu bewegen – der Generationenwechsel bringt neue Ideen und Trends in’s Spiel und die Entwicklungen sind teilweise schon als revolutionär zu bezeichnen. Völlig konträr zu den sehr starken genossenschaftlichen Strukturen, die seit langem die badische Weinwelt bestimmen, fallen kleinere Betriebe mit höchst interessanten Weinen auf, die so ganz anders sind als das Althergebrachte. Gutedel, die auf der ganz großen Bühne mitspielen, Pinot Noirs, die es mit großen Burgundern aufnehmen können und so weiter und so weiter.

Eines der kleinsten und spannendsten Weingüter ist im Weinniemandsland südlich von Heidelberg in St. Leon-Rot zu finden. Hier haben sich zwei echte Freaks in einer alten Schmiede eingerichtet. Der großen Liebe zu den Weinen des Burgund ist der Name des Gutes, Forgeurac, (la forge–die Schmiede) zu verdanken. Hinter Forgeurac stehen Uwe Lange, der Spezialist in Sachen Biodynamie ist und Marco Pfliehinger, der Geologe mit unschlagbarem Wissen über Böden und ihr Potenzial.

Die berühmten Lagen des Burgund im Sinn haben sich die beiden auf die Suche nach entsprechenden Terroirs gemacht. Und sind in unterschiedlichsten Lagen fündig geworden. Das Gros ist in der Ortenau zu finden, nämlich in der Ortschaft Bühl und dem Bühlertal. Das Ziel, den Boden in den Weinen schmeckbar zu machen, haben die beiden unbestreitbar erreicht. Selten hat uns eine Weinprobe so sehr fasziniert und waren die Unterschiede, die der Herkunft geschuldet sind, so deutlich nachzuvollziehen. Am liebsten hätten wir alles aufgekauft, weil wir so sehr fasziniert waren von der Arbeit dieser revolutionären Weinmacher und ihren sensationellen Weinen. Und dass die beiden in ihrer unermüdlichen Arbeit immer die großen Burgunder zum Vorbild hatten, kann man deutlich erkennen.

 

Vinifikation
Die Trauben für diesen Wein wachsen auf Böden aus Jurakalk.
Die Beeren werden in extrem selektierter Handlese in kleine Lesekörbe mit max. 6-8 kg Trauben (damit die Beeren intakt bleiben) geerntet. 

Die Trauben werden in kleinen Holzbottichen kurz mit den Füssen eingemaischt und in moderater Pigeage rund drei Wochen auf der Maische vergoren. Danach wird auf einer alten Korbkelter gepresst. Abgezogen wird der Landwein über das Broquereau per Falldruck, ausgebaut ausschließlich in gebrauchten Holzfässern, überwiegend Barriques und Pièces. Keine Hefen, keine Enzyme, keine Schönung, keine Filtration und je nach Jahrgang max. 30 mg zugesetzter Schwefel. 

Degustationsnotizen


Empfehlung


Trinktemperatur: ca.°C
Restzucker: g/l
Gesamtsäure: g/l
Alkoholgehalt:12,5 % Vol.
Füllmenge:0,75 l
Allergenhinweis:enthält Sulfite

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